Die Fragen sind es, aus denen das, was bleibt, entsteht (Erich Kästner)

Tucholsky – Der Lenz ist da

In An Niemanden on Januar 25, 2010 at 9:42 am

Foto: Ela2007

Habe ich nicht eben den Frühling gerochen? Ist es nicht gerade eine der Fähigkeiten, die uns zum Menschen machen und uns über das Tier erheben, dass wir uns von den Jahreszeiten unabhängig machen können, dass jeder seinen persönlichen Frühling haben kann und im Januar Erdbeeren essen? Oder verschleissen wir nur unsere Kräfte im Kampf gegen die uns von der Natur aufgezwungenen Rhythmen? Verfällt es sich leichter in seiner persönlichen Zeit oder in der Zeit für alle? Kann man mit der Zeit leben oder ist sie unser natürlicher Feind?

„Der Lenz ist da“ (1919/2008) [Download]

(Text: K.Tucholsky, Musik: M.Jung)

Das Lied steht unter Creativ-Commons-Lizenz. Bearbeitung und Verbreitung  ausdrücklich erwünscht! Mehr Tucholsky-Vertonungen hier.

Advertisements
  1. Den Frühling gerochen? – ich komme gerade vom Schneeschaufeln 😉

  2. Du musst halt ein wenig abstrahieren können. Gebe zu, das ist in Südfrankreich leichter…;-)

  3. Eine brusst-plustrige Taube (eine mit dem linken Federöhrchen zuhörende…!) auf dem schneefreien Dach des Gartenhauses hat zugeschaut und nickelt: ‚Ja, nicknick, den Schnee ignorieren wir – und die Rückenschmerzen.‘

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: