Die Fragen sind es, aus denen das, was bleibt, entsteht (Erich Kästner)

Das Internet und die Musiker: Fluch oder Segen?

In An Manche on August 18, 2009 at 10:22 am

Ich hatte die Frage schon mal hier gestellt, da war die Diskussion aber bereits erschöpft:

Stimmt das denn wirklich, dass es für Musiker heute schwieriger ist, von ihrer Musik zu leben als früher? Und ich spreche dabei nicht von denen, die auch heute noch vom alten System der Selektion und Markenbildung profitieren…
Wie gross ist die Wahrscheinlichkeit für einen jungen, unbekannten Musiker heute, von Musik leben zu können, verglichen mit der Wahrscheinlichkeit vor 20 Jahren?

Wie kann man sich einer Antwort fern jeder Meinungsmache nähern? Gibt es Studien, Anekdotensammlungen, schlüssige Argumentationsketten, Schätzungen?

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  1. Auch wenn deine Frage speziell auf Musiker zielt, ist es nicht doch allgemein so, das letztlich das, was werden soll, wird?
    Wenn ein Musiker allein auf der Bühne steht und nur diese in seinem Kopf ist, wird er nichts anderes seh`n. Ist in seinem Kopf der Gedanke noch mit anderen gemeinsam Musik zu machen, wird er im Publikum vielleicht andere Musiker entdecken. Will er Kohle machen, wird er im Publikum vielleicht ein schaftkantiges Gesicht ausmachen, einen schlitzohrigen Musikpromoter.
    Mozart war nie mit Geld gesegnet, Wagner war da anders – nicht nur in der Musik. Alles ist möglich.

    Es ist die Frage, woran man glaubt. An Zufälle oder einen unbekannten, und doch vorgegebenen Weg, der tief in einem selber stetig zum Ziel treibt. Das kann bei dem einen Reichtum, bei dem anderen Musik sein.

  2. > Mozart war nie mit Geld gesegnet, Wagner war da anders – nicht nur in der Musik. Alles ist möglich. Es ist die Frage, woran man glaubt.<

    Ich kann da nur für mich selber sprechen, und bei mir hat das nicht funktioniert. Das ist jetzt ca. 25 Jahre her, und das ist die Zeit, als die Kultur der Liveclubs gerade zuende ging. Anfang der 80er konnte man ohne weiteres auch als Semiprofi Jobs spielen – und zwar in ganz Deutschland. Es gab wenig bis gar kein Geld, aber man konnte spielen und sich einen Namen machen. Das hörte in der zweiten Hälfte der 80er in rasantem Tempo auf – entweder, man war ein Star, der die großen Säle füllte, oder der Lokalmatador, der aber nur in der eigenen Stadt noch Gigs bekam.

    Leben von Gigs oder gar Plattenverkäufen konnten auch damals schon die allerwenigsten. Ausnahmslos alle Musiker, die ich damals kannte, haben ihr Geld mit Unterrichten verdient – und in Hannover kannte ich sie zu der Zeit fast alle (im (Jazz+Popbereich).

  3. (Hoppla – da kam eben nur die Hälfte an ?! Zweiter Versuch:)

    > Mozart war nie mit Geld gesegnet, Wagner war da anders – nicht nur in der Musik. Alles ist möglich.

    Ähm – das ist so nicht ganz richtig. Mozart hat – nach den Maßstäben seiner Zeit – durchaus gut von seiner Musik leben können, und Wagner war Zeit seines Lebens – bevor er von Ludwig II „heimgeholt“ wurde – auf der Flucht vor seinen Gläubigern.

    > Es ist die Frage, woran man glaubt.

    Ich kann da nur für mich selber sprechen, und bei mir hat das nicht funktioniert. Das ist jetzt ca. 25 Jahre her, und das ist die Zeit, als die Kultur der Liveclubs gerade zuende ging. Anfang der 80er konnte man ohne weiteres auch als Semiprofi Jobs spielen – und zwar in ganz Deutschland. Es gab wenig bis gar kein Geld, aber man konnte spielen und sich einen Namen machen. Das hörte in der zweiten Hälfte der 80er in rasantem Tempo auf – entweder, man war ein Star, der die großen Säle füllte, oder der Lokalmatador, der aber nur in der eigenen Stadt noch Gigs bekam.

    Leben von Gigs oder gar Plattenverkäufen konnten auch damals schon die allerwenigsten. Ausnahmslos alle Musiker, die ich damals kannte, haben ihr Geld mit Unterrichten verdient – und in Hannover kannte ich sie zu der Zeit fast alle (im (Jazz+Popbereich).

  4. Also, aus der klassischen Ecke oder speziell von den Sängern – auch aus Erzählungen meiner Lehrer – kann ich sagen, dass sich die Zeit schon verändert. Sind Veranstalter und Bühnen früher den Sängern nachgelaufen, um welche bekommen zu können. Heute gibt es Vorsingen, bei denen für einzelne Rollen bis zu 50 Sänger vorsingen.

    Habe letztens über die Absolventen an der hiesigen Kunstuniversität gelesen – uff, drei Viertel der Absolventen aus Osteuropa und Ostasien … gibt sicher eine Reihe von Gründen – ist aber schon eine eigenartige Entwicklung, i.

  5. Ich bin autodidaktischer Tastenspieler, das heißt für Musiker: miserabel.
    Ich habe in großen Bands gespielt, die immer gute Soundmusik machen wollten, aber immer Imitate blieben, und die Anstrengung und Konzentration dazu auf der Bühne kam bis ins Publikum. gute Musik – aber keine Kohle.

    Ich habe später mit 2 Mann Musik gemacht. Wir machten ein Playback auf Kasettenrekorder: Du bis so komisch anzuseh`n, legten das ein und ich zog mir eine Perücke und einen Morgenmantel mit Schlappen an und ging ins Publikum, während der Schlagzeuger mich life dazu besang.
    Wir haben richtig Kohle verdient. Das hat mir keinen Spaß gemacht, aber das Publikum fuhr darauf ab.

    Und dann wieder: Empathie. Das Gefühl zu spüren, was die Zuhörer jetzt möchten, das bringt die Leute in Stimmung – und dann schließt sich ein Band von Bühne zu Publikum.
    Das habe ich immer sehr gemocht – es ist die reine Manipulation, ein Publikum zum richtigen Punkt zu führen.

    Ich will damit sagen, dass Durchschnittlichkeit durch Kreativität oder Orginalität ersetzt werden kann-
    zum Erfolg können viele Wege führen –
    “ man muss ihn aber auch wollen “ – und das ist auch die Aussage, über die man sehr lange und tiefgründig nachdenken kann.

  6. Danke für die interessanten Kommentare! Ich habe übrigens mal das statistische Bundesamt angeschrieben, ob sie Zahlen über Zahl von hauptberuflichen Musikern und deren Durchschnittseinkommen der letzten 20 Jahre zur Verfügung stellen können.

    Michael, möglicherweise erlebt die Live-Kultur gerade ein Revival, getrieben durch die Grossen, die rückläufige CD-Verkaufszahlen durch Konzerte wettmachen wollen?

    Rufus, welche Erklärungen gibt es für die starke Zunahme von Sängern im klassischen Bereich – allein die Öffnung zum Osten und grössere Konkurrenz?

    Menachem, ich fürchte, es gibt weit mehr Musiker, die mit ganzem Herzen wollen und alles für den Erfolg tun als wirklich Erfolgreiche. Ich musste jetzt schon mehrfach lächeln, als ich mir dich mit Perrücke und Morgenmantel vorgestellt habe 😉

  7. Michael, danke für die Korrektur. Ich war zu faul, im Internet die Richtigkeit meiner Aussage zu überprüfen, und dachte mir schon, wenn es falsch ist, lese ich es hier. Wobei, so bin ich Rechthaber mal :), es ja doch irgendwie stimmt was ich meinte, nur umgekehrt.

    Ja, mit Perücke und Morgenmantel, die Männer sind auf mich geflogen bis sie sich nicht richtig erklären konnten, wie das ganze mit meinem damaligen Schnurrbart zusammenpaßt 🙂

  8. Die These, daß die Musikindustrie fehlende CD-Verkäufe durch Live-Konzerte wettmachen will, taucht ja immer mal wieder auf. Mir fehlen genaue Zahlen, aber nach meinem Eindruck ist das alles „business as usual“. Die berühmten Acts in den großen Hallen und Sälen funktionieren nach wie vor (es mag sein, daß die Fans heute bereit sind, noch mehr Geld dafür auszugeben als zuvor). Dadurch kommen aber all die kleinen (Jazz-)Clubs und Kneipen mit Livemusik noch längst nicht zurück.

    Ich glaube, daß die Ära von „handgemachter“ Musik – außer im Bereich der sog. „Klassik“ – definitiv zuende ist. Die Hörer sind heute derart von den Möglichkeiten der modernen Studiotechnik verwöhnt, daß ihnen all die Mängel und Kompromisse einer echten Live-Situation schlicht unerträgliche wären. Es hat ja seine Gründe, daß selbst die Superstars teilweise nur noch Vollplayback bieten…

    Umgekehrt ist ein modernes Studio heute derart billig in der Anschaffung (! – ich erinnere mich noch gut an die astronomischen Beträge, um eines für wenige Stunden zu meiten), daß praktisch jeder Amateur Aufnahmen produzieren kann, die zumindest klanglich auf dem Stand der Technik sind (sofern er die Technik auch beherrscht). Hinzu kommt die quasi kostenlose Verfügung über den effektivsten Vertriebskanal aller Zeiten, das Internet.

    Mich wundert es schon, daß sich die Szene der aktiven Musiker in der (Netz-)Öffentlichkeit so gar keine Rolle spielt. Andererseits: wenn ich mir ansehe, wie wenig Musiker (nicht Tontechniker!) bereit sind, sich mit Computern auseinander zu setzen, wundert es mich dann doch nicht.

  9. Die Öffnung im Osten bringt viel mir – bislang unentdeckte – Talente. Und was die Damen und Herren von dort benötigen. Sie kommen meist schon ziemlich perfekt, echt gut, was man da so zu hören bekommt, aber das österreichische Zeugnis ist doch noch was Erstrebenswertes.

  10. Nachricht vom statistischen Bundesamt:
    „Wir sind bemüht Ihre Anfrage möglichst umgehend zu beantworten. Da in diesem Fall mehrere Fachbereiche unseres Hauses betroffen sind, wird sich die Bearbeitungszeit etwas verzögern. Sie können aber damit rechnen, dass Sie in den nächsten Tagen die verfügbaren Informationen erhalten.“
    Bin gespannt…

  11. 10.000 v.C.: Nach einer anstrengenden und entbehrungsreichen Woche, singen und tanzen alle im Dorf. Zwei stattliche Hirsche hatten sich nahe dem Dorf mit ihren Geweihen im Kampf derart verheddert das man sie leicht töten konnte. Nahrung…

    um Christi Geburt: Sie waren 300 Tage marschiert. Ein Tag schien schwerer als der vorherige. Nun aber sehen sie Sie. Dort liegt sie, die wahre die Einzige. Rom! noch bevor man sie sieht, hört man die Lieder die in den Straßen gesungen werden! Sie singen. Singen von Heimkehr, von Freude, vor Glück…

    1700 n.C.: Es ist dunkel hier. Es stinkt nach Urin, Kot und erbrochenen. Das Schwingen ist nicht mehr spürbar. Über ihnen hören sie Musik. Eine fröhliche, heitere Musik. Dem entgegen beginnt einer von ihnen hier unten zu singen. Er singt von der Heimat, von Frau und Kindern, vom Dorf und dem Stamm dem er angehört. Er wird nichts davon jemals wieder sehen. Trauer…

    1950 – 1989 n.C.: Das Schlachten hat ein Ende. Es ist vorbei. So soll es nie mehr sein. Die Zukunft? Sie ist uns egal. Macht was ihr wollt, aber ohne uns. Ignoranz…

    20 Jahre danach ist ein Zustand eingetreten der so noch nie da war. Es gibt keine Helden, keine großen Taten, keine herausragenden Dinge, Orte oder Ereignisse mehr. Was, ausser der Unterhaltung um der Unterhaltung willen, gibt es noch zu besingen?

    Das was Du abgeliefert hast, war besonders, zumindest für meine Frau und mich. Tucholsky als Musik! Eine schöne Idee, angenehm umgesetzt. Ein sicherlich recht eingeschränkter Zielbereich für Publikum…

    Michael Michaelis stellt oben für sich fest, dass die Ära der „handgemachten“ Musik am Ende ist. Dem kann so natürlich nicht zugestimmt werden. Charismatische Persönlichkeiten werden immer kleine, mittlere und auch große Säle füllen. Vor ein paar Jahren durften meine Frau und ich Herrn Tom Jones derart erleben. Deutlich über der 60 Lenze präsentierte er sich 140 Minuten in Bestform. Dafür durften die Eintrittskarten auch ruhig ein kleines Vermögen kosten. Dennoch haben wir lediglich eine Schallplatte und eine CD von ihm.

    • Michael, Tom Jones ist kein gutes Beispiel, weil er seine Popularität in den „guten alten Zeiten“ gewonnen hat. Aber wie sieht es in 20 Jahren aus? Gibt es dann überhaupt noch Musiker, die die Popularität eines Tom Jones erreichen können? Und was bedeutet das – können die dann trotzdem noch genügend Zuschauer zu ihren Konzerten ziehen, um vollberuflich Musiker zu sein?
      Ich bin eigentlich sehr optimistisch, dass die Live-Kultur zurückgekommen wird und das Internet jungen Musikern viele neue Möglichkeiten eröffnet. Aber die Zukunft wird es zeigen…

  12. 🙂

    Und wie steht es mit dem hier?: http://www.jamesblunt.com/

    Der ist auch super, und aus der sog. Moderne…

  13. > Vor ein paar Jahren durften meine Frau und ich Herrn Tom Jones derart erleben.

    In dem Satz steckt ja der Beleg, daß ich mit meiner These Recht habe 🙂
    Tom Jones ist einer der Mega-Acts, die schlicht nicht tot zu bekommen sind, und daß man sich an ein Konzert erinnert, das mehrere Jahre zurück liegt, legt die Vermutung nahe, daß man nicht mehr drei- oder viermal pro Woche in eine Kneipe mit Livemusik geht, wie das für mich Anfang bis Mitte der 80er Alltag war.

    Gut – an Tom Jones kann sich mit gutem Gewissen auch nach mehreren Jahren noch erinnern. Wenn man ausgerechnet James Blunt als Kronzeugen für fortgeschrieben Live-Kultur anführt, habe ich aber doch so meine Zweifel 🙂 Live-Musik ist nicht tot zu kriegen – die Menschen werden in meiner Überzeugung auch noch in 1000 Jahren singen (wenn es sie dann noch gibt).

    Das ist hier aber gar nicht das Thema. Die Frage war: wie werden sie in der Zukunft von ihrer Musik leben. Bei den großen Acts (den „großen Alten“ wie Tom Jones, oder den von der Musikindustrie kürzlich inszenierten Acts wie James Blunt) habe ich wenig Zweifel – da geht es immer so weiter. Was aber wird aus dem Nachwuchs, aus denen, die sich die Perfektion heutiger Live-Performances schlicht nicht leisten können?

    Als bekennender Fan von Ani DiFranco habe ich da natürlich schon ein Modell im Kopf…

    • Also wir fanden den Blunt soweit schon nett (natürlich nicht so cool wie Tom Jones!). Doch das gilt für uns natürlich auch für Leute wie Nigel Kennedy. Könnte es sein das es eine Frage der Generation ist? Für so alte Säcke wie uns hat der Theater-, Konzert- oder gar Varietébesuch noch einen echten inhaltlichen Wert. Letztlich bekam ich z.B. als „engagierter“ Elternteil vom Bezirk einen Gutschein für eine Freilichtbühne im Bezirk (2 Personen). Die Brut war enttäuscht. Meine Frau freute sich sehr…

      Vielleicht eine Art Kultursteuer?

      Der Kapitalismus regelt das, denke ich, von ganz allein. Eine Sache von Angebot und Nachfrage…

  14. Zu Nigel Kennedy oder – ganz prominent – Anna Netrebko enthalte ich mich mal lieber der Stimme. Sonst wäre ich haltlos am schimpfen (oder müßte Kennedy für seine ganz hervorragende Aufnahme des Violinkonzerts von Elgar in den Himmel loben). Das alles ist natürlich auch „Live“ – also die Punk-Frisur Kennedys oder die überaus schöne Frauengestralt der Netrebko. Live? Musik?

    Ich glaube nicht, daß meine Wertung mit meinem Alter zu tun hat. Ich hoffe, daß ich da falsch liege..

  15. James Blunt ist nicht zuletzt deshalb so erfolgreich, weil er stark polarisiert – wie man ja auch bei Euch beiden Michaels sieht 😉

    Michael (M): welches Modell?

    Ich hoffe nächste Woche mit meinen Zahlen vom statistischen Bundesamt etwas Erkenntnis beitragen zu können.

  16. > welches Modell?

    Mach alles selber: gründe ein eigenes Label und mache jedes Jahr eine Platte, organisiere die eigenen Konzerte und spiel jedes Jahr mehrere hundert Konzerte, und zum Schluß: kauf ein Gebäude, das groß genug ist um dort einen eigenen Konzertsaal zu eröffnen…

  17. Ich habe Nachricht vom statistischen Bundesamt bekommen. Die Zahl der Musiker hat zwischen 1993 und 2008 von 37000 auf 61000 zugenommen. Was die Gehaltsverteilung angeht, konnten sie mir nur die Zahlen von 2008 liefern (nicht sehr erfreulich, aber zu erwarten: nur etwa 25000 verdienen mehr als 1500 Euro brutto).

    Bringt uns das jetzt weiter? Dass die Zahl der Musiker so stark zugenommen hat, ist zumindest eine sehr interessante Sache und könnte darauf schliessen lassen, dass es heute interessanter (und auch lohnender?) ist, Musiker zu werden.

  18. Wer ist den – in den Augen des statistischen Bundesamts – ein Musiker? Wie definiert sich das? Nach Einzahler in die Künstler-Sozialkasse, Steuererklärung? Sind da Musiklehrer mitgezählt?

    • Man hat mir einen Auszug aus dem Microzensus zugeschickt, der Erwerbstätige nach Berufsgruppen listet (Auszug zeigt alle künstlerischen und zugeordnete Berufsgruppen). Die Gruppe 831 sind die Musiker. Es ist aber nicht näher definiert, wer da alles eingeordnet wird, die Klassifizierung stammt von 1992 aus einem mir nicht zugänglichen Dokument. Wenn es dich interessiert, kann ich dir das Material gerne per Mail weiterleiten, es enthält auch eine Reihe von relevanten Quellen (die aber leider nicht öffentlich zugänglich sind), vielleicht findest du etwas, was ich übersehen habe…

  19. Habe noch einen Link über die Einkommensverteilung freier Berufe gefunden (auch aus dem Microzensus): http://mpra.ub.uni-muenchen.de/7225/1/MPRA_paper_7225.pdf

    1991 gehörten Musiker zu den am schlechtesten verdienenden Berufsgruppen. Darf ich – zusammen mit der Tatsache, dass die Zahl der Musiker in den vergangenen 15 Jahren um mehr als 50% gestiegen ist – schliessen, dass es eher einfacher geworden ist, von Musik zu leben? Oder zumindest, dass sich die von der Musikindustrie beklagten massiven Urheberrechtsverletzungen durch Internet+MP3 nicht im geringsten schädlich auf Musiker ausgewirkt haben?

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