Die Fragen sind es, aus denen das, was bleibt, entsteht (Erich Kästner)

Dahingetwagt

In An Manche on März 29, 2009 at 1:45 pm

Ein paar Fragen, die ich diese Woche getwittert habe:

  • Sollte mir die Antwort auf die Frage „Was ist das schlimmste Unglück?“ helfen zu erkennen, was ich wirklich im Leben will?
  • Was wäre das Was ohne das Wie?
  • Kann es sein, dass kaum noch jemand die Bedeutung von NEIN! versteht? Wird das heute nicht mehr gelehrt? Oder werden wir vergesslich?
  • Ob meine Ideen wohl mal zu Humus für andere Ideen werden? Oder ob einfach nur Gras drüber wächst…?
  • Könnte man die Dinge – anstatt sie stets auf den Punkt zu bringen – auch mal auf eine Linie oder eine kleine Fläche bringen?
  • Gibt es nicht für jeden Rat einen Menschen in einer speziellen Situation, für den genau dieser Rat richtig ist? Und für alle anderen falsch?
  • Frauen können nicht einparken? Meine Frau schon. Stimmt irgendwas nicht mit ihr?
  • Kennt Amazon mich besser als mein Bruder mich kennt? Vielleicht sollten sich beide beim Geschenkkauf zusammentun?
  • Was mag wohl der ernten, der Zweifel sät?
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  1. Ich bin davon überzeugt, dass deine Idee ein sehr guter Humus sind, aus dem Neues erwächst.

  2. So viele Fragen…

    Und wurde dir was gezwitschert?

    😉

    • Menachem, hoffen kann man es ja, nachprüfen schwierig…

      Michael, es entstanden manchmal interessante Anregungen, z.B. meinte g.miks, dass ein Zweifler Fragezeichen ernten müsse 😉

  3. wurden dir die antworten getwittert?
    gefallen mir übrigens, die fragen. das layout auch.

    • paleica, ja, es kommen immer mal interessante Dinge zurück aus dem Strom der Gedankenfetzen. Da ich aber noch ein Twitter-Neuling bin und noch nicht besonders viele Follower werde ich nicht gerade mit Weisheiten überschwemmt….Ist aber eine interessante Sache, eine Art Brainstorming mit Unbekannten.

  4. Zu der Frage nach dem Verstehen der Bedeutung von „Nein“ denke ich, dass alles anfängt mit dem Austausch zwischen einem Kind und seinen Fürsorgetragenden. Wenn ich eine Äußerung des Kindes als Ablehnung /NEIN interpretiere, mit der Interpretation richtig liege und die Rückmeldung gebe … aber hier fängst’s schon an. Denn wie sieht so eine Rückmeldung aus? Viele Erwachsene meinen, das NEIN eines Kindes nicht ernst nehmen zu müssen, übergehen zu können. Eine herrschende Überzeugung ist, die Bedeutung des NEINs lernten junge Menschen, indem man sie besonderen NEINs aussetzt, damit sie daran lernen, was die Bedeutung sei.
    Ich glaube, jemand, der sich selbst sicher sein kann, wann er NEIN sagt und meint, erkennt auch das NEIN seines Gegenüber.

    • sumpffuss, in der Tat ist der Umgang mit Ablehnungen bei Kindern inkonsistent, weil man sie oft ignorieren muss (du musst die Zähne putzen, du musst ins Bett gehen, du musst in die Schule). Warum also sollte für ein Kind ein NEIN der Eltern in Stein gemeisselt sein?
      Als ich die Frage twitterte, habe ich aber gar nicht an Kinder gedacht, sondern an Leute an der Ampel, die immer aggressiver vorgehen, um meine Scheiben zu putzen (trotz meines klar signalisierten NEIN) und an Telefon-Verkäufer, die nur durch Auflegen abzuwimmeln sind…

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