Die Fragen sind es, aus denen das, was bleibt, entsteht (Erich Kästner)

Geschmack

In An Mich on Februar 5, 2009 at 9:32 am

[Foto: insk0r]

Spinat, Sauerkraut, Kartoffelpürree, Linseneintopf – die Liste der Gerichte, die ich als Kind verabscheute, ist ziemlich lang. Heute ist diese Liste fast leer. Ich mag fast alles – und Linseneintopf gehört zu meinen Lieblingsgerichten. Ist das ein Indiz für die Verfeinerung meines Gaumens – oder vielmehr Folge eines unaufhörlichen Prozesses der Abstumpfung der Geschmacksnerven?

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  1. Als Kind mochte ich auch vor allem nicht das alte, schrumpelige Zeug, das schon so lange rumgelegen hatte, wie Äpfel, Kartoffeln und St. Emilion Grand Cru.
    Heute mag ich zumindest alte, ausgequetschte Weintrauben.Je älter – je besser.
    Ich würde es „Veränderung“ nennen, beinhaltet sowohl das eine als auch das andere.

  2. „Mama sagt Karotten schmecken lecker. Aber dann schmecken sie wie immer.“
    (Aus dem Buch – Kindermund tut Wahrheit kund -)

    Wenn es danach ginge bin ich irgendwann (nähe Vorschule) stehen geblieben 😉

    • Menachem, ja irgendwie lernt man mit dem Alter auch das Alte schätzen 😉

      Michael, ja, ja, falsche Versprechungen helfen da auch nicht weiter…Karotten mochte ich allerdings schon als Kind – und auch heute noch.

  3. […] Fragezeichner stellte eine interessante Frage zur lebenslangen Veränderung des Geschmacks, die ich mir auch schon oft gestellt habe, auf die ich aber auch keine Antwort […]

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