Die Fragen sind es, aus denen das, was bleibt, entsteht (Erich Kästner)

Berufswahl: „Do what you love!“?

In An Mich on Juni 12, 2008 at 7:33 am

Tun, was man liebt oder tun, was man kann? Steve Jobs plädiert in seiner fesselnden Rede vor Studenten für ersteres, ein Wissenschaftler auf Brandeins für letzteres. Im Idealfall fällt natürlich beides zusammen. Aber die Liebe ist ein flatterhaftes Wesen. Und was man kann, weiss man manchmal erst, wenn man es versucht hat.

Es gibt auch so pathologische Fälle wie mich, der damals glaubte, alles zu können, aber nichts zu mögen (ich hoffte damals ernsthaft, dass der Kelch des Arbeitslebens irgendwie an mir vorüberziehen würde).

Was würde ich heute jemandem raten, der mir die Frage stellt? Die Rede von Steve Jobs nahelegen? Vielleicht sollte ich ihm diese Frage stellen: womit könntest du dich den ganzen Tag beschäftigen, ohne dich zu langweilen? Oder noch besser: was würdest du den ganzen Tag tun, wenn du keinen Zwang hättest, Geld zu verdienen?

(Hätte mir damals übrigens auch nicht weitergeholfen: der optimale Tag bestand für mich in einem bisschen von allem 😉 )

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  1. Gibt es den 2. Artikel noch irgendwo?

  2. Jeme, ja, anscheindend hat der Link auf den Artikel (Brandeins brand eins 7/2005) sich verändert: http://www.brandeins.de/home/inhalt_detail.asp?id=1766&MenuID=130&MagID=65

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