Die Fragen sind es, aus denen das, was bleibt, entsteht (Erich Kästner)

Aus dem Weg

In An Alle on Mai 29, 2008 at 8:27 am

Achtung! Hindernis!

[Foto: Guillaume Lemoine]

Wozu braucht ein Künstler denn die Musikindustrie?

Wozu braucht ein Gläubiger denn den Papst?

Wozu braucht ein Informationssucher denn eine Zeitung?

Wozu braucht <bitte ausfüllen> denn <bitte ausfüllen>?

Advertisements
  1. Ich hatte kürzlich zu Deinen Fragen zu den „Patenten in der Musik“ ein paar Einwände versucht. Seitdem habe ich angefangen – im Rahmen eines Versuchs in meinem Blog über die „computergestützte Gesellschaft“ -, ein paar Ideen zu Urheberrecht und „Eigentum an Ideen“ zu sammeln – siehe hier (Punkt 12+13)

  2. @Michael, ein interessantes Thema, wie Computer unsere Gesellschaft verändern. Ich werde versuchen, am Wochenende mal den ganzen Artikel zu lesen.
    Eine Bemerkung zum Thema oben: ich glaube nicht, dass die Konsequenz der Möglichkeit des kostenlosen und verlustfreien Kopieren von Songs darin besteht, dass man mit Musik kein Geld mehr verdienen kann. Es wird in Zukunft aber womöglich keine grossen Plattenfirmen mehr geben, deren Geschäftsmodell darin bestand, den knappen Zugang zu professioneller Musik zu kontrollieren. Die wenigen Musiker, die das Glück hatten (oft war es aber auch Fluch zugleich wie Musiker wie Prince oder George Michael beweisen), zu den wenigen Auserwählten zu gehören, wurden Millionäre. Nun ist dieser Zugang aber nicht mehr exklusiv. Es stellt sich heraus, dass Musiker ohne Plattenvertrag oft genauso gut sind wie die mit. Die Aufmerksamkeit ist nun viel weiter gestreut und damit ist es viel schwieriger und kostspieliger, einen Hit zu produzieren – bis zu einem Grade, wo es sich einfach nicht mehr lohnt, viel Geld in Videoclips und Airplay und Image-Bildung zu investieren. Und an diesem Punkt haben die grossen Labels ihre Daseinsberechtigung verloren. Die Musiker wird das wenig kümmern – ausser denen, die in dem System gross geworden sind und noch von ihm profitieren (und die ja auch letztens diesen offenen Brief an Frau Merkel geschrieben haben).
    Bei Filmen könnte die Sache aber durchaus schwieriger werden für die Kreativen…

  3. Hey – Du fragst ja auf einmal gar nicht mehr 🙂

    > Ich glaube nicht, dass die Konsequenz der Möglichkeit des kostenlosen und verlustfreien Kopieren von Songs darin besteht, dass man mit Musik kein Geld mehr verdienen kann.

    Ich ebenso wenig. Die Wege der Vermarktung müssen – und werden – sich verändern, bzw., sie tun das im Moment ja schon.

    > Es stellt sich heraus, dass Musiker ohne Plattenvertrag oft genauso gut sind wie die mit.

    Für mich ist das keine große Neuigkeit – aber na gut. Wenn das als Nebeneffekt zum Allgemeingut wird, bin ich mehr als einverstanden.

    > Die Musiker wird das wenig kümmern.

    Genau so sehe ich das auch. Wem Musik ein echtes Bedürfnis ist, wird Musik machen – und nicht (zumindest nicht in erster Linie oder vorrangig) versuchen, daraus Geld zu machen.

  4. Hey – Du fragst ja auf einmal gar nicht mehr 🙂

    Obwohl ich in der Tat glaube, dass es unserer Gesprächskultur gut täte, wenn mehr gefragt und nicht immer gleich fertige Meinungen und Antworten herausposaunt werden, so diskutiere ich doch sehr gerne. Und nur mit Fragesätzen geht das halt nicht 😉

  5. Wozu braucht ein Lernender denn die Schule?
    😉

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: