Die Fragen sind es, aus denen das, was bleibt, entsteht (Erich Kästner)

Wetteranalysten und Börseologen

In An Manche on April 25, 2008 at 7:46 am

Blick in die Zukunft

[Foto: Isobel T]

Jemand, der sich öffentlich hinstellt und mit pseudo-logischen Argumenten zu begründen versucht, warum er glaubt, dass im nächsten Jahr die Niederschlagsmenge bei soundsoviel Milliliter liegen wird oder die Durchschnittstemperatur im nächsten Januar bei 1.3 Grad, wird zurecht als unseriöser Kaffeeleser diskreditiert (über die Zuverlässigkeit von Wettervorhersagen gibt es übrigens einen Artikel bei Freakonomics).

Aber jemand, der das gleiche mit Börsen- und Wechselkursen oder konjunkturellen Daten und Branchenentwicklungen tut, der sich dabei sogar von Dart-werfenden Affen in seinen Vorhersagen besiegen lassen muss, der kann damit viel Geld verdienen.

Warum also hört man den Börsenanalysten so genau zu? Ist das hier ein Schritt zur Normalisierung?

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  1. Ehrlich gesagt glaube ich, dass es einfacher ist, mittelfristige Börsentrends vorherzusagen als mittelfristige Wettertrends. Die Zahl der unabhängigen – und vor allem auch nicht beeinflussbaren – Parameter ist beim Wetter weit größer als bei der Wirtschaft.

  2. Die Wirtschaft hängt von den Entscheidungen von 6 Milliarden Menschen ab.
    Und sogar vom Wetter 😉

  3. Hallo,

    die Glaskugel ist eine treffende Wahl für die Frage 🙂

    Wobei:

    Wer genau ist jetzt „man“? Die Personen die aus Spass an der Freude ihre eigenen Arbeitsplätze verzocken?

    Gruß

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