Die Fragen sind es, aus denen das, was bleibt, entsteht (Erich Kästner)

Todsicher

In An Mich on April 17, 2008 at 7:45 am

Sensenmann

[Foto: helico]

Gibt es etwas, dessen ich mir wirklich sicher bin? Ohne jede Einschränkung, ohne jeden Zweifel, ohne zeitliche Begrenzung? Ist das dann auch begründet – oder nur eine Form von Glauben?

Der Tod!

Der Tod? Könnte es nicht sein, dass auch der Tod eines Tages überwunden wird? Könnte es nicht sein, dass gerade Du der allererste sein wird, den der Tod vergessen wird?

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  1. Bisher ist nur ca. die Hälfte aller jemals lebenden Menschen gestorben. Die Chance zu sterben liegt also demnach bei ca. 50%. 😉

  2. 😀 Das muss ich mir merken!

  3. Da muss ich leider widersprechen: Die Zahl aller bisher geborenen Menschen liegt bei 110 mrd. heute leben etwa 6.6 mrd, d.h. 103 mrd sind schon tot: ca 94 %.

    Descartes hat die Frage doch beantwortet: Das einzige, das sicher ist, ist das eigene Denken.

  4. Hallo,

    ich bin fest davon überzeugt, dass es der Spezies gelingen wird das biologische Ende des Individuums zu überwinden. Mal schauen welche Konsequenzen dies hat.

    Ewiges Leben, was für ein Horror!

    Gruß

  5. Schade, wäre auch ein zu guter Gag gewesen. Komisch, dass ich die 50% sofort geglaubt habe. Meine eigene Schätzung wäre jedenfalls viel niedriger als 110 Mrd.
    Aber knapp 6% Überlebenswahrscheinlichkeit sind ja auch nicht schlecht 😉

    Descartes‘ Antwort ist meiner Meinung nach eher ein Ausdruck der Verzweiflung über die eigene Erkenntnisfähigkeit. Denn wenn selbst das eigene Denken nicht sicher ist, was bleibt dann noch als Halt im Leben? Aber leider ist auch das eigene Denken nicht immer sicher. Oder schlimmer: das was man für das eigene Denken hält, ist in Wirklichkeit das Denken von anderen.

  6. Nicht das, was man denkt, ist nach Descartes sicher, sondern dass man überhaupt denkt.

  7. Hm. Ich hab die Quelle leider nicht mehr meiner Schätzung, hab das mal irgendwo gelesen. Die Zahlen in der Wikipedia sind ja aber auch nur Schätzungen mit ziemlich fragwürdigen Annahmen wie ich finde.

  8. Es ist sicher, dass es Gedanken gibt. Denn selbst der Vorgang, dies nur vorzutäuschen, würde Denkleistung erfordern.

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