Die Fragen sind es, aus denen das, was bleibt, entsteht (Erich Kästner)

Idee: Banken verstaatlichen?

In An Manche on März 19, 2008 at 9:48 am

Starökonom will amerikanische Banken verstaatlichen

Ackermann zweifelt an den Selbstheilungskräften des Marktes

Ähm, üben die Zeitungen seit ein paar Tagen für den 1.April oder kann es sein, dass gerade etwas ernsthaft aus dem Ruder läuft? Ändert sich gerade mal wieder die finanzpolitische Mode? Versucht man bald wieder, die wilden Finanzkräfte zu bändigen anstatt sich auf ihre guten Wirkungen zu verlassen? Hat der Markt an sich an Attraktivität verloren?

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  1. […] damit Du ein bisschen abgelenkt wirst , nach Spaghetti con agretti ist hoffentlich alles paletti, weil man Banken nicht verstaatlichen soll und damit die letzten Tage auch noch erträglich […]

  2. Hallo,

    ich sehe da lediglich die üblichen populistischen Ablenkungsmanöver, die auch schon in der Vergangenheit gut funktioniert haben…

    Ändern wird sich in Summe sehr wenig. Der eine oder andere unwichtige Kopf wird „rollen“. Karrierebahnen werden auf andere „Gleise“ umgelenkt etc. pp..

    Solange die Bürger nicht lernen das sie selbst ihre Interessen wahren müssen, diese also nicht auf z.B. Bankhäuser abwälzen dürfen, werden sich substanzielle Änderungen ergeben. So mal zum Nachdenken für die Ostertage:

    1. Bürger kauft Aktie (mit Ertragserwartung)
    2. Aktiengesellschaft rationalisiert Personal um den gestiegenen Erwartungen gerecht zu werden (Dividende, Dividende, Dividende…)
    3. Bürger wird Opfer solcher Rationalisierung, weil andere Bürger auch nach 1. Handeln.
    4. Bürger verkauft Aktien an Bürger der „noch“ immer in Lohn und Brot stehen.
    5. Bürger aus 1. bezieht HIV, kurz bevor der zweite Bürger aus 4. HIV beziehen wird.
    6. Die Bürger beissen sich gegenseitig in die Kehle, dass Blut ernährt die wahren Profitöre.

    Gruß

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