Die Fragen sind es, aus denen das, was bleibt, entsteht (Erich Kästner)

Wissenshäppchen

In An Alle on März 18, 2008 at 8:22 am

Too much TV

[Foto: Snowlet]

…werden jetzt jeden Abend vor der Tagesschau serviert. Der SPON stellt einen Gegensatz zu Bublaths Sendungen her. Dieses neue Format scheint mir eine logische Anpassung an das Informationsverarbeitungsverhalten von Zuschauern, das durch kürzere Konzentrationszeiten und steigende Informationsmengen bei geringen Aufmerksamkeitsfenstern diktiert wird. Im Prinzip ist das so eine Art Blog-Format im Fernsehen nach dem Motto „Steter Tropfen höhlt den Stein“.

Helfen die vielen kleinen Häppchen Appetit zu machen? Oder verstopfen sie nur wie vieles andere das Gehirn mit sinnlosem Pseudo-Wissen?

Kann das Gehirn die vielen isolierten Informationen wieder zusammenbringen? Oder verlieren wir langsam die Fähigkeit in Zusammenhängen zu denken?

Ist ein stetes und wiederholtes Aufnehmen von kleinen Informationspaketen wirkungsvoll, weil es die Information ständig wieder aktiviert und so am Leben hält? Oder hinterlässt eine einmalige 45-Minuten-Show mit mehr Hintergrund und Zusammenhang grössere Spuren?

Ist der Unterschied zwischen dem langen und dem kurzen überhaupt signifikant verglichen mit einem Ansatz, der nicht auf Wissensvermittlung, sondern auf Ausprobieren und Erleben beruht?

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  1. Wissenshäppchen, wieso nicht wenn sie gut aufbereitet und intelligent miteinander verknüpft sind. Das versuchen wir bei der Erklärmaschine Twick.it auch hinzukriegen: Kurze, 140 Zeichen lange Wissenhäppchen sinnvoll auszuwerten.

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