Die Fragen sind es, aus denen das, was bleibt, entsteht (Erich Kästner)

Frage an Richard Dawkins

In An Jemanden on März 3, 2008 at 9:38 am

Richard Dawkins bezeichnet religiöse Menschen in seinem Buch Der Gotteswahn als dumm und geisteskrank (ich habe das Buch nicht selbst gelesen, verlasse mich jetzt aber einfach mal auf die Rezension von Georg Keuschnig). Was ich nicht verstehe: ein Evolutionsforscher müsste doch eigentlich in ganz besonderer Weise Toleranz für die Vielfalt menschlicher Charakterausprägungen und Ideen haben. In seiner Logik müsste es ein religiöses Gen geben oder eine Gruppe von Genen, die in Kooperation und in gewissen gesellschaftlichen Kontexten religiöse Einstellungen bei ihren Überlebensmaschinen, also den Menschen, hervorbringen, die sich im Überlebenskampf mit ihren Allelen behaupten müssen. Wenn Religiosität Menschen dumm und geisteskrank macht – beides keine Sieger-Eigenschaften- , müsste sie ja eigentlich von der Evolution sehr klein gehalten werden. Warum also die Aufregung?

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  1. Ich bin eigentlich Atheist. Diese Bezeichnung ist aus meiner Sicht aber negativ belegt .

    Währe da die Bezeichnung Naturalist nicht treffender.

  2. O Gott, warum bin ich so verlassen?

  3. ich habe das Buch nicht selbst gelesen, verlasse mich jetzt aber einfach mal auf die Rezension von Georg Keuschnig

    O Gott, warum bin ich so (von allen guten Göttern) verlassen?

  4. Weil das „blinde Vertrauen“ das zu Glauben führt für Kinder (über)lebensnotwendig ist, jedoch bei Erwachsenen leicht die Nebenwirkung „Religion“ auslöst …

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