Die Fragen sind es, aus denen das, was bleibt, entsteht (Erich Kästner)

Zeitformel

In An Alle on Februar 12, 2008 at 8:43 am

Zeitlos

[Foto: PrASamGaM]

Zeit verläuft nicht linear. Die Kindheit dauerte eine Ewigkeit. Das Studium ging relativ schnell herum. Aber die letzten 10 Jahre vergingen wie im Fluge. Und meine Omi sagte mir mal: „Die letzten 40 Jahre kommen wir vor wie ein Jahrzehnt!“

Kann es sein, dass die gefühlte Zeit sich beschleunigt? Ähnlich wie ein Stein, den man von einem Turm herunterwirft? Kann man das berechnen – also zum Beispiel: Gefühlte Zeit = gelebte Jahre hoch Zeitabnutzungskonstante? Ist das ein Naturgesetz oder gibt es eine Möglichkeit, die Zeit zu bremsen?

Wenn es einen geheimen Trick geben sollte, dann müssten die Kinder ihn kennen. Da wir alle mal Kinder waren, müssten wir ihn also auch mal gekannt haben, bevor wir ihn vergessen haben, oder? Kennt ihn jemand?

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  1. Ja 🙂

    Werd einfach nicht erwachsen.

    Gruß

  2. Ich habe mal in einer Wissenschaftssendung gehört, dass diese (subjektive?) Wahrnehmung der immer schneller ablaufenden Zeit dadurch entstehen würde, dass all das, was uns bereits bekannt ist (Arbeitsvorgänge, unsere Wege, die gewohnte Umgebung, u.s.w.) im Gehirn (in dem „Speicher“ für den Tag „X“) nicht mehr zusätzlich abgespeichert wird. Dieser Tag, mit seinem geringeren „Speicherbedarf“, (ebenso die Woche, das Jahr…) erscheint somit „kleiner“, bzw. eben kürzer.

    Ob diese Theorie nun stimmt, weiß ich nicht, aber wenn man sich z.B. an seinen letzten Urlaub erinnert, scheint was dran zu sein. Während des Urlaubs erscheint die Zeit schneller zu verlaufen, weil man eben viele neue Eindrücke erlebt. Aber – in der Erinnerung kommen einem diese erlebnisreichen Urlaubstage dann eben oft viel länger vor, als die Wochen davor oder danach.

    Also ist der Tipp von Michael doch wunderbar: „Nicht erwachsen werden“ – oder eben offen und neugierig bleiben und sich bewußt, wie ein Kind, neuen Situationen aussetzen.

  3. Das:

    „…eben offen und neugierig bleiben und sich bewußt, wie ein Kind, neuen Situationen aussetzen.“

    trifft es wirklich sehr gut! Bullseye 🙂

    Gruß

  4. @Michael: wenn man es denn könnte…

    @Aki Arik: Interessante Theorie, die sich durchaus mit meinen Erfahrungen deckt. Ständig zu reisen, könnte demnach also z.B. eine Methode sein, die Zeit dauerhaft zu verlangsamen.

  5. ACHTUNG:

    Habe letztlich in einem thematischem Fachblatt gelesen, dass man während des Urlaubs (temporär) IQ Punkte verliert. Bei einem Test haben 1000 Personen vor ihrem Abflug in alle möglichen Teile der Welt einen allgemeinen IQ Test ablegten. Als sie nach durchschnittlich 14 Urlaubstagen wieder zurück kamen, legten sie den gleichen Test noch einmal ab. Ergebnis: Im Durchschnitt 15 Punkte weniger.

    Also schließe ich daraus, wer viel und reichlich Urlaub macht, wandelt das temporär in kontinuierlich um,…

    …die schleichende Hirnverbrennung wäre das Resultat 😉

    Gruß

  6. @Michael: es gibt halt nichts umsonst im Leben…

  7. @Fragezeichner:

    Wie wahr!

    Sagt ein Mann letztlich zu seiner Frau: „Wir Männer könnten blöd sein und dafür ewig leben, wenn ihr Frauen nicht vom Baum der Erkenntnis genascht hättet!“

    Bekommt er zurück: „Na, das sollte dir doch Mut machen, denn bei dir reicht es so gesehen bestimmt für 200 Jahre!“

    🙂

    Und übrigens: Ob Du im Geist erwachsen wirst oder auch nicht, entscheidest schlussendlich Du ganz allein. Wir enden an der Gehirnschale…

    Gruß

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