Die Fragen sind es, aus denen das, was bleibt, entsteht (Erich Kästner)

Qual der Wahl – digital

In An Mich on Oktober 12, 2007 at 8:59 am
Choice
[Foto: Sifter]

Ich habe etwa 75 RSS-Feeds abonniert (Kinderteller, Robert Scoble hat über 800!) und bin täglich mit schätzungsweise etwa 300 Posts konfrontiert, die ich mit Google Reader zweimal am Tag durchblättere. Dabei werfe ich einen schnellen Blick auf die Überschrift und ein mögliches Bild und öffne diejenigen in einem neuen Browser-Tab, die ich wirklich lesen möchte (dann bleiben vielleicht 20-30 übrig).

Welche Veränderungen bewirkt diese Tätigkeit in meinem Gehirn? Lerne ich dadurch Wesentliches von Unwesentlichem zu trennen? Kann ich mehr Informationen aufnehmen als nicht-trainierte Menschen? Gilt dies auch ausserhalb des Internet-Kontexts (z.B. bei der Beurteilung von Menschen oder Situationen)?

Oder gibt es auch negative Effekte? Welcher Art könnten die sein? Könnte ich mich dabei zu einem Menschen entwicklen, der Information überbewertet? Der schwieriger Entscheidungen treffen kann? Der verlernt, sich einer Sache intensiv und mit Hingabe zu widmen?

Siehe auch [Nerdcore]

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