Die Fragen sind es, aus denen das, was bleibt, entsteht (Erich Kästner)

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Der erste Monat als Scrabble

In An Niemanden on September 30, 2007 at 6:43 pm

September-Scrabble

Horizontal

Vertikal:

Warum unterstützt WordPress keine Image Maps?

Einen Artikel habe ich nicht im Scrabble untergekriegt. Ein paar mal musste ich schummeln. Da das Scrabble eine französische Ausgabe ist, sei mir verziehen.

Buchtipp: „Das Ende ist mein Anfang“

In An Manche on September 27, 2007 at 9:58 pm

Wer sich schon mal die folgenden Fragen gestellt hat oder sie sich zu stellen traut, den könnte das Buch „Das Ende ist mein Anfang“ des früheren Spiegel-Korrespondenten Tiziano Terzani interessieren – es zeichnet das letzte Gespräch des Todkranken mit seinem Sohn nach.

  • Hat mein Leben einen roten Faden? Woran erkenne ich ihn?
  • Kann man die Welt verstehen, wenn man sich sein ganzes Leben mit Hingabe einem einzigen ganz speziellen Thema widmet?
  • Was ist echter Journalismus? Ist Objektivität wichtig für einen Journalisten?
  • Was ist der Unterschied zwischen Wahrheit und Fakten?
  • Worin liegt der Wert des Abenteuers?
  • Worin liegt der Wert kultureller Vielfalt?
  • Was macht den Vietnam aus? Was macht China aus? Was macht Japan aus?
  • Lernen wir aus der Geschichte?
  • Verändert die Gesellschaft den Einzelnen oder der Einzelne die Gesellschaft?
  • Sollte ich an einer Gabelung nach oben oder nach unten gehen?

Siehe auch [S.Kraus][Sunnus][Auslese][Meine Bücher][T.A.Beck][Jazz mein Deutsch]

Zeitgeist

In An Mich on September 27, 2007 at 8:28 am
70er
[Foto: GeeSpot1]

Wenn in den Siebziger Jahren jemand in einer Talk-Show gerufen hätte: „Merkt ihr denn nicht, wie Scheisse ihr aussieht? Ihr habt alle die gleiche beschissene Frisur, die gleichen abartigen Ringelstrümpfe und die gleichen geschmacklosen Hemden! Kommt zur Vernunft! Wacht auf! Ihr werdet in 10 Jahren die Fotos verfluchen, die euch abbilden!“ – ich vermute, er wäre kopfschüttelnd abgeführt worden. Aber wohl auch 10 Jahre später zum Visionär erklärt worden.

Wie war eine solche Gleichschaltung möglich? Wie konnte sich der Zeitgeist so verschandeln lassen? Wie liessen sich Millionen Menschen kollektiv in den Geschmacksbankrott führen?

Und: es ist doch irgendwie anders heute, oder? Oder???

Was hat Deutschland mit Bhutan, Nepal, Uganda und Tibet gemein?

In An Niemanden on September 26, 2007 at 8:13 am

Es sind die einzigen 5 Länder der Erde ohne generelle Geschwindigkeitsbegrenzung.

Siehe [Innovativ.in][SPON].

Das Ergebnis zählt

In An Manche on September 25, 2007 at 8:43 am

Beach Office

Über Brandeins bin ich auf ein interessantes Konzept names ROWE gestossen: Angestellte können selbst entscheiden, wo und wann sie arbeiten. Es gibt keine Anwesenheitspflicht mehr. Der Mitarbeiter wird ausschliesslich am Ergebnis gemessen. Die Firma Best Buy hat das Konzept für einen Teil seiner Mitarbeiter in der Verwaltung eingesetzt und immense Produktivitätssprünge gemessen.

Ist ROWE die richtige Antwort auf Probleme wie mangelnde Motivation, unproduktive Arbeitsumgebungen, Schwierigkeiten beim Ausbalancieren von Arbeit und Freizeit? Gibt ROWE Mitarbeitern Flexibilität, Verantwortung und letztlich die Freiheit, ihr Leben selbst organisieren zu können?

Oder entfacht ROWE lediglich ein produktives Strohfeuer, das in kurzer Zeit seine Angestellten verbrennt, die den Druck, Ergebnisse liefern zu müssen, nun ständig mit sich herumtragen müssen und denen man damit auch jede Ausrede aus der Hand nimmt? Fördert sie nicht eine Controller-Mentalität, in der das Was wichtiger ist als das Wie, in der dann der Zweck die Mittel heiligen darf? Lässt ein Unternehmen damit nicht auch seine Mitarbeiter in gewisser Weise allein?

Siehe auch [Business Week][ROWE Blog]

Der Paris-Hilton-Effekt

In An Niemanden on September 25, 2007 at 8:42 am

Wo ist sie?

Haben Blog-Posts, die den Namen von Paris Hilton in der Überschrift tragen, einen signifikanten Einfluss auf Zugriffs-Statistiken eines Blogs?

Die Frage bleibt

In An Niemanden on September 25, 2007 at 8:25 am

Halte dich still, halte dich stumm,
Nur nicht forschen, warum, warum ?

Nur nicht bittre Fragen tauschen,
Antwort ist doch nur wie Meeresrauschen.

Wie’s dich auch aufzuhorchen treibt,
Das Dunkel, das Rätsel, die Frage bleibt.

Theodor Fontane (1819-1898)

[via]

Gewinnt Apple doch noch den PC-Krieg?

In An Manche on September 24, 2007 at 10:17 am

Ich war ein PC

Nehmen wir mal an, der Trend hin zu Web-Applikationen sei keine Modeerscheinung sondern Ausdruck eines tiefen Bedürfnisses der Computerbenutzer nach einfacherer Handhabung, mehr Mobilität, mehr Kommunikation und Kollaboration und weniger Administration (keine Software-Installation, kein Datenback-Up, kein Ärger mit Viren, u.s.w.). Nicht nur typische Web-Anwendungen wie E-Mail, Fotosharing oder Suche, sondern auch viele andere typische PC-Anwendungen wie Briefe schreiben, Haushaltsabrechnung machen, Kalender, Verwalten von Adressen und TODO-Listen wandern ins Netz.

Wozu brauchen die meisten Menschen dann noch einen PC?

Wäre es also nicht logisch, dass Home-PCs zu einem Grossteil von anderen Devices mit Web-Browser, z.B. Mobiltelefonen, MP3-Player oder einfachen Internet-Tablets ersetzt werden und nur noch für Spezialanwendungen wie CAD, Publishing, Video-Bearbeitung, Simulationen oder andere Ressourcen-aufwändige Anwendungen benutzt werden?

Würde der PC dann das, was die Mainfraimes früher waren – Spezialgeräte für Spezialisten, Unternehmen und Forschungsinstitutionen?

Wenn also Office-Applikationen und Betriebssystemsoftware dramatisch an Marktanteilen verlieren würden, was passierte dann mit Microsoft? Könnten sie ihr Monopol auf dem Markt dieser neuen Geräte übertragen und so den Verlust an verkauften PCs und Office-Paketen wettmachen? Und wenn nicht, wer könnte zum Erben werden?

Welche Firma ist mit solchen Geräten bereits extrem erfolgreich, hat ein hervorragendes Markenimage und in der Vergangenheit gezeigt, dass sie ein Gespür für Benutzerfreundlichkeit und Design haben (beides Dinge, die in diesem Markt wichtiger sind als im PC-Markt)?

Darf ich also meine Frage aus der Überschrift wiederholen: gewinnt Apple doch noch den PC-Krieg?

Buchtipp: „The 4-Hour Workweek“

In An Manche on September 21, 2007 at 11:09 am

The 4-Hour Workweek

Wer sich die folgenden Fragen schon einmal gestellt hat oder es interessant finden könnte, sie sich zu stellen, der könnte sich für das Buch „The 4-Hour Workweek“ von Timothy Ferriss interessieren:

  • Welche Vorteile hat eine NOT-TODO-Liste gegenüber einer TODO-Liste?
  • Wie würde meine Karriereplanung aussehen, wenn ich nie in Rente gehen dürfte?
  • Wäre es nicht sinnvoller, jedes Jahr einmal in Rente zu gehen als einmal im Leben?
  • Bin ich produktiv oder nur aktiv?
  • Erfinde ich mir Aufgaben, um die wichtigen Aufgaben zu vermeiden?
  • Wieviele der Ws (was, wann, wo, für wen) im Arbeitsleben bestimme ich selbst?
  • Was würde ich machen, wenn ich morgen meinen Job verlieren würde?
  • Wie hoch sind die Kosten, etwas nicht zu tun oder zu verschieben?
  • Was fände ich aufregend?
  • Was kosten meine Träume? Was kostet es, sie nicht zu erfüllen? Was kann mir schlimmstenfalls passieren, wenn ich es versuche?

Siehe auch [Best-Practice], [Job&Joy], [Schweizweit]

Gute Ratschläge

In An Mich on September 20, 2007 at 7:17 pm

Viele Menschen geben gerne gute Ratschläge. Zum Beispiel wie man Blogs schreibt.

Aber lernt man nicht das am besten, was man am eigenen Leib erfahren hat? Lassen sich die Erfahrungen anderer wirklich auf den eigenen Kontext übertragen? Wie soll ich das herausfinden? Und ist es nicht ärgerlicher, die Fehler anderer nachzumachen als die eigenen Fehler?

Und wer war das nochmal, der gesagt hat, dass Geschenke und Ratschläge vor allem dem Vergnügen bereiten, der sie gibt?