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	<title>Kommentare zu: Balance</title>
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	<description>Gute Fragen sind wie ein wissenschaftliches Experiment. (Joseph Weizenbaum)</description>
	<lastBuildDate>Fri, 04 Dec 2009 07:25:17 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Fisch</title>
		<link>http://fragerei.wordpress.com/2009/06/30/balance/#comment-1460</link>
		<dc:creator>Fisch</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jul 2009 15:34:53 +0000</pubDate>
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		<description>Da Beispiel mit dem Schläger ist nicht schlecht aber uninteresant.Unser Wirtschaftssystem spiegelt allerdings nur unser Gesellschaftssystem. Nach dem 2. Weltkrieg machte die deutsche Gesellschaft 2 Schritte vorwärts: Die Einführung der Sozialen Marktwirschaft (echte soziale Marktwirtschaft) wurde die Grundlage für ein gerechtes Miteinander. Ein gerechtes Miteinander ist Grundlage für ein längerfristig funktionierendes Wirtschaftssystem. Ein Schritt zurück: Die Abkehr von der Gerechtigkeit (Alle Machte dem Markt - alle macht den Starken), brachte einer funktionierenden Gesellschaftsordnung und Wirtschaftsordnung das Aus. Hofentlich bleibt es bei dem einen Schritt zurück.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da Beispiel mit dem Schläger ist nicht schlecht aber uninteresant.Unser Wirtschaftssystem spiegelt allerdings nur unser Gesellschaftssystem. Nach dem 2. Weltkrieg machte die deutsche Gesellschaft 2 Schritte vorwärts: Die Einführung der Sozialen Marktwirschaft (echte soziale Marktwirtschaft) wurde die Grundlage für ein gerechtes Miteinander. Ein gerechtes Miteinander ist Grundlage für ein längerfristig funktionierendes Wirtschaftssystem. Ein Schritt zurück: Die Abkehr von der Gerechtigkeit (Alle Machte dem Markt &#8211; alle macht den Starken), brachte einer funktionierenden Gesellschaftsordnung und Wirtschaftsordnung das Aus. Hofentlich bleibt es bei dem einen Schritt zurück.</p>
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		<title>Von: pacioli</title>
		<link>http://fragerei.wordpress.com/2009/06/30/balance/#comment-1443</link>
		<dc:creator>pacioli</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 19:18:25 +0000</pubDate>
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		<description>... ist nur eine - vielleicht falsche, aber mir einleuchtende - Analogie und kommt eigentlich aus der Physik chaotischer Systeme: Wenn man ein &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Chaosforschung&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;chaotsiches Systeme&lt;/a&gt; - in der VWL dann unser Wirtschaftssystem, und das sind in der Physik mathematisch ausgedrückt lineare und nichtlineare Differentialgleichungen 2. Ordnung - beherrschen, d.h. rational beeinflussen will, müssen es wenige, einfache und absolut dominierende, grobe Werkzeuge sein. =&gt; Keep it simple and stupid - And, furthermore, be dominant, if, of course, possible. But be, needless to say, polite. :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; ist nur eine &#8211; vielleicht falsche, aber mir einleuchtende &#8211; Analogie und kommt eigentlich aus der Physik chaotischer Systeme: Wenn man ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chaosforschung" rel="nofollow">chaotsiches Systeme</a> &#8211; in der VWL dann unser Wirtschaftssystem, und das sind in der Physik mathematisch ausgedrückt lineare und nichtlineare Differentialgleichungen 2. Ordnung &#8211; beherrschen, d.h. rational beeinflussen will, müssen es wenige, einfache und absolut dominierende, grobe Werkzeuge sein. =&gt; Keep it simple and stupid &#8211; And, furthermore, be dominant, if, of course, possible. But be, needless to say, polite. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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	</item>
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		<title>Von: Fragezeichner</title>
		<link>http://fragerei.wordpress.com/2009/06/30/balance/#comment-1431</link>
		<dc:creator>Fragezeichner</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 08:42:02 +0000</pubDate>
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		<description>pacioli, wenn es z.B. um die Steuergesetzgebung geht, scheint mir in der Tat eine lähmende Komplexität erreicht, hier würde ich eine Überregulierung beklagen. Was den Finanzsektor betrifft, der eine so zentrale Rolle in der Weltwirtschaft spielt, hat man dagegen nur blöd zugeschaut, während sich ganz von alleine eine Komplexität gebildet hat, die anscheinend niemand mehr durchschaut hat oder durchschauen wollte. In beiden Fällen ist das System ausser Balance.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>pacioli, wenn es z.B. um die Steuergesetzgebung geht, scheint mir in der Tat eine lähmende Komplexität erreicht, hier würde ich eine Überregulierung beklagen. Was den Finanzsektor betrifft, der eine so zentrale Rolle in der Weltwirtschaft spielt, hat man dagegen nur blöd zugeschaut, während sich ganz von alleine eine Komplexität gebildet hat, die anscheinend niemand mehr durchschaut hat oder durchschauen wollte. In beiden Fällen ist das System ausser Balance.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: pacioli</title>
		<link>http://fragerei.wordpress.com/2009/06/30/balance/#comment-1430</link>
		<dc:creator>pacioli</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 09:06:27 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber FZ, lieber Michael! 
Die Volkswirtschaft ist ein System, in dem die heutige Veränderung der Größen (z. B. Veränderung des BIPs &amp; der Arbeitslosenzahl) von der Vergangenheit abhängt. Solche Systeme sind sehr leicht sehr komplex &amp; sehr chaotisch. Je komplexer und chaotischer ein System ist, desto weniger komplex &amp; erratisch darf das wirtschaftspolitische Handeln, z. B. durch verordnete Regeln &amp; Gesetze, sein. Denn nur wenn die eigene Wirtschaftspolitik eindeutig &amp; berechenbar erscheint, kann man erwarten, dass sich auch die anderen Mitspieler (Konsumenten, Arbeiter, Unternehmer, Sparer, Aktionäre, Banker, andere Staaten, Engel,...) berechenbar (&amp; vielleicht gar konstruktiv &amp; systemdienlich) verhalten. Der Wirtschaftpolitiker würde zudem durch ein uneindeutiges Verhalten die Kompexität des Systems &amp; und somit seine Unbeherrschabarkeit noch erhöhen. - Das sagt mir jedenfalls mein Instinkt.
=&gt; Keep it [the policy] simple and stupid.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber FZ, lieber Michael!<br />
Die Volkswirtschaft ist ein System, in dem die heutige Veränderung der Größen (z. B. Veränderung des BIPs &amp; der Arbeitslosenzahl) von der Vergangenheit abhängt. Solche Systeme sind sehr leicht sehr komplex &amp; sehr chaotisch. Je komplexer und chaotischer ein System ist, desto weniger komplex &amp; erratisch darf das wirtschaftspolitische Handeln, z. B. durch verordnete Regeln &amp; Gesetze, sein. Denn nur wenn die eigene Wirtschaftspolitik eindeutig &amp; berechenbar erscheint, kann man erwarten, dass sich auch die anderen Mitspieler (Konsumenten, Arbeiter, Unternehmer, Sparer, Aktionäre, Banker, andere Staaten, Engel,&#8230;) berechenbar (&amp; vielleicht gar konstruktiv &amp; systemdienlich) verhalten. Der Wirtschaftpolitiker würde zudem durch ein uneindeutiges Verhalten die Kompexität des Systems &amp; und somit seine Unbeherrschabarkeit noch erhöhen. &#8211; Das sagt mir jedenfalls mein Instinkt.<br />
=&gt; Keep it [the policy] simple and stupid.</p>
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		<title>Von: Fragezeichner</title>
		<link>http://fragerei.wordpress.com/2009/06/30/balance/#comment-1429</link>
		<dc:creator>Fragezeichner</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 08:40:03 +0000</pubDate>
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		<description>Der Sozialismus ist für mich ebenso wie der exzessive Marktglaube ein Beispiel für den Verlust der Balance. Siehe auch meine Gedanken hierzu in &lt;a href=&quot;http://fragerei.wordpress.com/2008/10/09/staat-und-markt/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Staat und Markt&lt;/a&gt;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Sozialismus ist für mich ebenso wie der exzessive Marktglaube ein Beispiel für den Verlust der Balance. Siehe auch meine Gedanken hierzu in <a href="http://fragerei.wordpress.com/2008/10/09/staat-und-markt/" rel="nofollow">Staat und Markt</a>.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Fragezeichner</title>
		<link>http://fragerei.wordpress.com/2009/06/30/balance/#comment-1428</link>
		<dc:creator>Fragezeichner</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 08:37:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://fragerei.wordpress.com/?p=1175#comment-1428</guid>
		<description>Interessenausgleich und Kompromissfindung sind auch Formen des Balancierens. Das nackte Durchsetzen von Interessen läuft dann doch auf das Recht des Stärkeren hinaus. Ich bin auch optimistischer als du, was die Möglichkeit der Menschen betrifft, sich in andere hineinzuversetzen und (zumindest teilweise) von ihren Interessen zu abstrahieren. Einen offenen Umgang mit seinen Interessen und sich ihrer Bewusstzuwerden ist bereits ein Schritt in die richtige Richtung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Interessenausgleich und Kompromissfindung sind auch Formen des Balancierens. Das nackte Durchsetzen von Interessen läuft dann doch auf das Recht des Stärkeren hinaus. Ich bin auch optimistischer als du, was die Möglichkeit der Menschen betrifft, sich in andere hineinzuversetzen und (zumindest teilweise) von ihren Interessen zu abstrahieren. Einen offenen Umgang mit seinen Interessen und sich ihrer Bewusstzuwerden ist bereits ein Schritt in die richtige Richtung.</p>
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	<item>
		<title>Von: Michael</title>
		<link>http://fragerei.wordpress.com/2009/06/30/balance/#comment-1427</link>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 20:37:29 +0000</pubDate>
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		<description>&gt; Irgendwie scheint Baecker sich selbst in seinem System eingeschlossen zu haben. Zum Balancieren scheint er mich nicht geeignet.

Das sehe ich genauso. Dabei sind die sog. &quot;Systemtheoretiker&quot; aber ja genau jene, die ständig mit dem Argument herumlaufen, daß man die Dinge &quot;regeln&quot; muß (bzw. sie sich von selber regeln)

Insofern scheint mir Deine Idee, die Dinge zu &quot;balancieren&quot;, nicht recht schlüssig: man hat es - so denke ich - mit konträren &lt;i&gt;Interessen&lt;/i&gt; zu tun.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt; Irgendwie scheint Baecker sich selbst in seinem System eingeschlossen zu haben. Zum Balancieren scheint er mich nicht geeignet.</p>
<p>Das sehe ich genauso. Dabei sind die sog. &#8222;Systemtheoretiker&#8220; aber ja genau jene, die ständig mit dem Argument herumlaufen, daß man die Dinge &#8222;regeln&#8220; muß (bzw. sie sich von selber regeln)</p>
<p>Insofern scheint mir Deine Idee, die Dinge zu &#8222;balancieren&#8220;, nicht recht schlüssig: man hat es &#8211; so denke ich &#8211; mit konträren <i>Interessen</i> zu tun.</p>
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	<item>
		<title>Von: pacioli</title>
		<link>http://fragerei.wordpress.com/2009/06/30/balance/#comment-1426</link>
		<dc:creator>pacioli</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 20:31:38 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;An bestimmten Stellen macht es schon Sinn, eine klare Position zu beziehen, und einfach die eigenen Interessen zu verfolgen.&quot; - Das bestreite ich gar nicht. Aber eine effiziente u. optimale WiPo sieht die Volkswirtschaft(en) als Ganzes mit einem möglichst guten weisen und unabhängigen &quot;König&quot;. Der Konsument aber sieht - so jedenfalls die ökonomischen Modelle - den Nutzen seiner Familie, seinen individuellen Nutzen und den Lohn, der Unternehmer seine Familie,  seinen Gewinn, seine Dividende; Verbandsvorsitzende und Gewerkschafter vertreten ihre jeweilige Klientel. Somit versuchen sie alle auf den weisen König in ihrem Sinn Einfluss zu nehmen. Wenn der weise König darauf reagiert, dann ist seine WiPo nicht mehr optimal.
&quot;Krisen muss man in Kauf nehmen, um diese Verlaufsmodelle mit einem hinreichenden Ausmaß an Nichtlinearität, das heißt mit der Fähigkeit zur Verarbeitung von Überraschungen auszustatten.&quot; Wenn ich das richtig verstehe, dann stimme ich dem zu, ich &quot;affirmiere übel&quot;. Warum ist das übel? Eine sozialistische Revolution und die Diktatur des Proletariats als Alternative zu fordern, dafür bin ich zu alt und dafür habe ich auch zu wenig Phantasie.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;An bestimmten Stellen macht es schon Sinn, eine klare Position zu beziehen, und einfach die eigenen Interessen zu verfolgen.&#8220; &#8211; Das bestreite ich gar nicht. Aber eine effiziente u. optimale WiPo sieht die Volkswirtschaft(en) als Ganzes mit einem möglichst guten weisen und unabhängigen &#8222;König&#8220;. Der Konsument aber sieht &#8211; so jedenfalls die ökonomischen Modelle &#8211; den Nutzen seiner Familie, seinen individuellen Nutzen und den Lohn, der Unternehmer seine Familie,  seinen Gewinn, seine Dividende; Verbandsvorsitzende und Gewerkschafter vertreten ihre jeweilige Klientel. Somit versuchen sie alle auf den weisen König in ihrem Sinn Einfluss zu nehmen. Wenn der weise König darauf reagiert, dann ist seine WiPo nicht mehr optimal.<br />
&#8222;Krisen muss man in Kauf nehmen, um diese Verlaufsmodelle mit einem hinreichenden Ausmaß an Nichtlinearität, das heißt mit der Fähigkeit zur Verarbeitung von Überraschungen auszustatten.&#8220; Wenn ich das richtig verstehe, dann stimme ich dem zu, ich &#8222;affirmiere übel&#8220;. Warum ist das übel? Eine sozialistische Revolution und die Diktatur des Proletariats als Alternative zu fordern, dafür bin ich zu alt und dafür habe ich auch zu wenig Phantasie.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Fragezeichner</title>
		<link>http://fragerei.wordpress.com/2009/06/30/balance/#comment-1425</link>
		<dc:creator>Fragezeichner</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 20:26:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://fragerei.wordpress.com/?p=1175#comment-1425</guid>
		<description>Michael, ein seltsames Interview. Irgendwie scheint Baecker sich selbst in seinem System eingeschlossen zu haben. Zum Balancieren scheint er mich nicht geeignet ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Michael, ein seltsames Interview. Irgendwie scheint Baecker sich selbst in seinem System eingeschlossen zu haben. Zum Balancieren scheint er mich nicht geeignet <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael</title>
		<link>http://fragerei.wordpress.com/2009/06/30/balance/#comment-1424</link>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 19:51:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://fragerei.wordpress.com/?p=1175#comment-1424</guid>
		<description>Dirk Baecker im &lt;a href=&quot;http://faz-community.faz.net/blogs/chaos/archive/2009/06/23/im-gespraech-mit-dirk-baecker.aspx&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Interview&lt;/a&gt; mit Thomas Strobl (aka &lt;a href=&quot;http://www.weissgarnix.de/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Weissgarnix&lt;/a&gt;):
&lt;blockquote&gt;Die moderne Gesellschaft ist prinzipiell dynamisch, weil sie nur eine Gegenwart kennt, die in jedem Moment schon wieder vergangen ist. Dann denkt man an die nicht mehr zu verändernde (allerdings: umschreibbare) Vergangenheit und an die unbekannte (allerdings: über Prognosen immer wieder versuchsweise abgesicherte) Zukunft und entdeckt, dass nur noch Verlaufsmodelle wie die der Biografie, der Karriere, der Geschichte einen einigermaßen verlässlichen Halt geben. Krisen muss man in Kauf nehmen, um diese Verlaufsmodelle mit einem hinreichenden Ausmaß an Nichtlinearität, das heißt mit der Fähigkeit zur Verarbeitung von Überraschungen auszustatten.
&lt;/blockquote&gt;
Übelste Affirmation, wenn Du mich fragst. Die Kommentare zu dem Artikel sprechen Bände.

An bestimmten Stellen macht es schon Sinn, eine klare Position zu beziehen, und einfach die &lt;a href=&quot;http://www.michael-michaelis.de/htdocs/comment/0809251821_krit/vernunft-und-interesse.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;eigenen Interessen&lt;/a&gt; zu verfolgen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dirk Baecker im <a href="http://faz-community.faz.net/blogs/chaos/archive/2009/06/23/im-gespraech-mit-dirk-baecker.aspx" rel="nofollow">Interview</a> mit Thomas Strobl (aka <a href="http://www.weissgarnix.de/" rel="nofollow">Weissgarnix</a>):</p>
<blockquote><p>Die moderne Gesellschaft ist prinzipiell dynamisch, weil sie nur eine Gegenwart kennt, die in jedem Moment schon wieder vergangen ist. Dann denkt man an die nicht mehr zu verändernde (allerdings: umschreibbare) Vergangenheit und an die unbekannte (allerdings: über Prognosen immer wieder versuchsweise abgesicherte) Zukunft und entdeckt, dass nur noch Verlaufsmodelle wie die der Biografie, der Karriere, der Geschichte einen einigermaßen verlässlichen Halt geben. Krisen muss man in Kauf nehmen, um diese Verlaufsmodelle mit einem hinreichenden Ausmaß an Nichtlinearität, das heißt mit der Fähigkeit zur Verarbeitung von Überraschungen auszustatten.
</p></blockquote>
<p>Übelste Affirmation, wenn Du mich fragst. Die Kommentare zu dem Artikel sprechen Bände.</p>
<p>An bestimmten Stellen macht es schon Sinn, eine klare Position zu beziehen, und einfach die <a href="http://www.michael-michaelis.de/htdocs/comment/0809251821_krit/vernunft-und-interesse.html" rel="nofollow">eigenen Interessen</a> zu verfolgen.</p>
]]></content:encoded>
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