[Foto: rickydavid]
Ich gebe zu, diese Woche ist etwas düster geraten. Dann kommt es jetzt ja auch nicht mehr darauf an und wir können uns mit dem Weinen beschäftigen. Während ich Wut und Lachen einen evolutionsbedingten Sinn zusprechen kann, gelingt mir das mit dem Weinen überhaupt nicht. Klar, man weint, um die Augen zu reinigen, wenn das Staub oder Zwiebeldämpfe hineingeraten sind. Aber wo ist der Bezug zum Traurigsein? Traurigsein könnte man als Nebenprodukt unserer Geselligkeit und Empathie bewerten. Aber könnte das nicht auch ohne Tränen geschehen? Trauer braucht Tränen – warum? Und auch die Rührung treibt uns das Wasser in die Augen. Nein, mir fällt nicht mal eine kühne Hausmacher-Theorie dazu ein.
Und wer lange genug nachgedacht hat, der darf dann hier lesen und sieht vielleicht ein bisschen klarer. Mich überzeugt es nicht.







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