
[Foto: qny 2.0]
Ich habe mir mein Gehirn früher immer als eine Art Eimer vorgestellt. Es hat nur eine begrenzte Aufnahmekapazität. Wenn man mehr WasserWissen reintut als reinpasst, dann läuft es über.
Oft wird es auch mit einem Computer verglichen, der rechnet, speichert, Informationen verarbeitet, verschiebt und ständig vor sich hinrattert.
Beliebt ist es auch, das Gehrin als einen Muskel zu sehen, den man trainieren kann, um ihn leistungsfähiger zu machen.
Mit etwas Phantasie kann man sich auch neue Modelle ausdenken: ein Regal mit Schubladen, ein verschneites Feld, in das die Erfahrungen ihre Wege trampeln, ein dezentrales Netz aus unabhängigen Lebewesen oder auch der Fahrer eines LKWs (genannt Körper).
Jedes der Modelle mag in bestimmten Kontexten sinnvoll sein. Aber: täuschen sie nicht alle über die Tatsache hinweg, dass wir weit davon entfernt sind, ein Modell zu finden, dass dem Gehirn gerecht wird?