Frage an Richard Dawkins

Richard Dawkins bezeichnet religiöse Menschen in seinem Buch Der Gotteswahn als dumm und geisteskrank (ich habe das Buch nicht selbst gelesen, verlasse mich jetzt aber einfach mal auf die Rezension von Georg Keuschnig). Was ich nicht verstehe: ein Evolutionsforscher müsste doch eigentlich in ganz besonderer Weise Toleranz für die Vielfalt menschlicher Charakterausprägungen und Ideen haben. In seiner Logik müsste es ein religiöses Gen geben oder eine Gruppe von Genen, die in Kooperation und in gewissen gesellschaftlichen Kontexten religiöse Einstellungen bei ihren Überlebensmaschinen, also den Menschen, hervorbringen, die sich im Überlebenskampf mit ihren Allelen behaupten müssen. Wenn Religiosität Menschen dumm und geisteskrank macht - beides keine Sieger-Eigenschaften- , müsste sie ja eigentlich von der Evolution sehr klein gehalten werden. Warum also die Aufregung?

Eine Antwort zu “Frage an Richard Dawkins”

  1. Werner sagt:

    Ich bin eigentlich Atheist. Diese Bezeichnung ist aus meiner Sicht aber negativ belegt .

    Währe da die Bezeichnung Naturalist nicht treffender.

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