[Foto: nziem]
Die Süddeutsche versucht der Frage auf den Grund zu gehen und nennt vier mögliche Gründe: 1) Lachen dient in der Tierwelt als “Nur Spass”-Signal, um Kämpfe spielerisch und unblutig zu erlernen 2) Lachen hilft, Konfliktsituationen zu entschärfen 3) Lachen hilft bei der Gruppenbildung 4) Lachen signalisiert Abgrenzung zu Dummheit und bestätigt den eigenen Status in einer Gruppe.
Keiner dieser Gründe kann mir wirklich erklären, warum mein Söhnchen wahre Lachkrämpfe bekommt, wenn ich ihm die Geschichte von Nulli und Priesemuth vorlese (“Übung macht den Meister”), in der Nulli seinem Freund beim Möhrenziehen aus Versehen ins Gesicht pupst. Ich vermute mal, man würde versuchen, mich mit Grund 4) abzuspeisen.
Aber mir scheint, Lachen ist nicht notwendigerweise etwas kommunikatives, sondern oft etwas ausschliesslich persönliches – ein sinnloses Überdrehen des Intellekts, ein aufflackerndes Erkennen der Absurdität des Daseins, eine illusionäre und kurzfristige Befreiung von Sorgen und Zwängen.
Ist Lachen deshalb nur den Menschen vorbehalten? Oder kennt jemand einen Hund, der sich schon mal totgelacht hat? Ist Lachen also ein evolutionärer Luxus?

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Da kennst Du meinen Hund nicht…
wenn es ihm langweilig ist oder er überdreht ist nimmt er sein Lieblingskissen, knurrt fröhlich vor sich hin und schlägt Purzelbäume, dann rast er wie von der Tarantel gestochen zwanzigmal im Kreis (um sich selbst) um dann seine Runden im Garten zu drehen…. (fast) jeder der einen Hund hat kennt das unter …”seine 5 Minuten”… und ich bin mir gaaanz sicher, dass wenn er könnte würde er sich dabei halb totlachen.
Ja, viele Tiere (insbesondere Hunde) haben ein reiches Gefühlsleben. Das Verhalten deines Hundes lässt auf grosse Freunde und Spass am Spiel schliessen. Ist das dann schon ein Lachanfall? Übrigens lachen ja selbst Menschen nicht notwendigerweise aus Freude.
Ich gebe aber zu, ich habe keinen Hund. Ich habe nur Fische, die lachen aber garantiert nicht
[...] ja auch nicht mehr darauf an und wir können uns mit dem Weinen beschäftigen. Während ich Wut und Lachen einen evolutionsbedingten Sinn zusprechen kann, gelingt mir das mit dem Weinen überhaupt nicht. [...]
Ich bin sicher, dass das Lachen uns nicht bereits mit der Geburt mitgegebenen wurde, sondern aus dem mitgegebenen Schmerz und Leid entspringt. Neugeborene Schreien, haben Angst etc., dann allmählich entdecken sie auch dessen Gegenpol. Und dadurch kommt das Lachen in die Welt. Analogie! Es gibt menschliche Kichererbsen. Diese Menschen kichern ohne Ende und suchen fast schon verzweifelt den Spaß! Man stellt dann aber fest, dass der Grund eine tiefe Trauer ist! Wer jedoch gerne weint, der kann auch gut lachen! Ein Topf (Dualität), sollte man also nie als getrennt sehen.
Das ist ja zum Lachen
Das Bild von der gähnenden Katze ist großartig gewählt, es sieht tatsächlich so aus, als würde sie lachen.
Lachen gehört für mich zur wichtigen Gestik und Mimik, das haben nicht nur Menschen auch andere Affen, wie Schimpansen beispielsweise können lachen. Und das muss man als Gegenüber verstehen, schließlich wird das Zähnezeigen sonst als Drohung empfunden.
Lachen ist vorallendingen wichtig für den Menschen, da er damit positive Emotionen nach außen tragen kann, von der man sich in der Gruppe gern anstecken lässt. Es ist gesund seine Lachmuskeln zu betätigen, das signalisiert dem Körper und der Außenwelt, mir geht es gerade jetzt richtig gut !
Lachen ist also wichtig für die eigene Seele, man merkt wie gut es einem tut, gerade wenn man lange Zeit nichts zu lachen hatte. Ein gesunder Mensch lacht öfter als ein Kranker -. logisch mit Schmerz lässt es sich schlecht ausgelassen lachen…
Was wäre die Welt ohne lachen? Furchtbar….