[Foto: Telegehirn]
Einen Politiker, der sich an Umfragen orientiert, schimpft man gerne mal als einen, der dem Stimmvieh nachrennt und keine eigenen Vorstellungen und Werte entwickelt. Stichwort: Umfragedemokratie.
Einem Politiker, der seine Vorstellungen und Werte in Politik umsetzen will, hält man vor, er lebe in seiner eigenen Welt und sei vom Volk entfernt.
Was hielte man von einem Politiker, der im Wahlkampf seine Vorstellungen und Werte vertritt, und später jedes wichtige Gesetzesvorhaben einem Volksentscheid aussetzte? Würde man dem nicht Feigheit, politische Dummheit oder Mangel an Selbstvertrauen vorwerfen?

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