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Warum unterstützt WordPress keine Image Maps?
Einen Artikel habe ich nicht im Scrabble untergekriegt. Ein paar mal musste ich schummeln. Da das Scrabble eine französische Ausgabe ist, sei mir verziehen.
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Warum unterstützt WordPress keine Image Maps?
Einen Artikel habe ich nicht im Scrabble untergekriegt. Ein paar mal musste ich schummeln. Da das Scrabble eine französische Ausgabe ist, sei mir verziehen.
Wer sich schon mal die folgenden Fragen gestellt hat oder sie sich zu stellen traut, den könnte das Buch „Das Ende ist mein Anfang“ des früheren Spiegel-Korrespondenten Tiziano Terzani interessieren – es zeichnet das letzte Gespräch des Todkranken mit seinem Sohn nach.
Siehe auch [S.Kraus][Sunnus][Auslese][Meine Bücher][T.A.Beck][Jazz mein Deutsch]
Über Brandeins bin ich auf ein interessantes Konzept names ROWE gestossen: Angestellte können selbst entscheiden, wo und wann sie arbeiten. Es gibt keine Anwesenheitspflicht mehr. Der Mitarbeiter wird ausschliesslich am Ergebnis gemessen. Die Firma Best Buy hat das Konzept für einen Teil seiner Mitarbeiter in der Verwaltung eingesetzt und immense Produktivitätssprünge gemessen.
Ist ROWE die richtige Antwort auf Probleme wie mangelnde Motivation, unproduktive Arbeitsumgebungen, Schwierigkeiten beim Ausbalancieren von Arbeit und Freizeit? Gibt ROWE Mitarbeitern Flexibilität, Verantwortung und letztlich die Freiheit, ihr Leben selbst organisieren zu können?
Oder entfacht ROWE lediglich ein produktives Strohfeuer, das in kurzer Zeit seine Angestellten verbrennt, die den Druck, Ergebnisse liefern zu müssen, nun ständig mit sich herumtragen müssen und denen man damit auch jede Ausrede aus der Hand nimmt? Fördert sie nicht eine Controller-Mentalität, in der das Was wichtiger ist als das Wie, in der dann der Zweck die Mittel heiligen darf? Lässt ein Unternehmen damit nicht auch seine Mitarbeiter in gewisser Weise allein?
Siehe auch [Business Week][ROWE Blog]
Halte dich still, halte dich stumm,
Nur nicht forschen, warum, warum ?
Nur nicht bittre Fragen tauschen,
Antwort ist doch nur wie Meeresrauschen.
Wie’s dich auch aufzuhorchen treibt,
Das Dunkel, das Rätsel, die Frage bleibt.
Theodor Fontane (1819-1898)
[via]
Nehmen wir mal an, der Trend hin zu Web-Applikationen sei keine Modeerscheinung sondern Ausdruck eines tiefen Bedürfnisses der Computerbenutzer nach einfacherer Handhabung, mehr Mobilität, mehr Kommunikation und Kollaboration und weniger Administration (keine Software-Installation, kein Datenback-Up, kein Ärger mit Viren, u.s.w.). Nicht nur typische Web-Anwendungen wie E-Mail, Fotosharing oder Suche, sondern auch viele andere typische PC-Anwendungen wie Briefe schreiben, Haushaltsabrechnung machen, Kalender, Verwalten von Adressen und TODO-Listen wandern ins Netz.
Wozu brauchen die meisten Menschen dann noch einen PC?
Wäre es also nicht logisch, dass Home-PCs zu einem Grossteil von anderen Devices mit Web-Browser, z.B. Mobiltelefonen, MP3-Player oder einfachen Internet-Tablets ersetzt werden und nur noch für Spezialanwendungen wie CAD, Publishing, Video-Bearbeitung, Simulationen oder andere Ressourcen-aufwändige Anwendungen benutzt werden?
Würde der PC dann das, was die Mainfraimes früher waren – Spezialgeräte für Spezialisten, Unternehmen und Forschungsinstitutionen?
Wenn also Office-Applikationen und Betriebssystemsoftware dramatisch an Marktanteilen verlieren würden, was passierte dann mit Microsoft? Könnten sie ihr Monopol auf dem Markt dieser neuen Geräte übertragen und so den Verlust an verkauften PCs und Office-Paketen wettmachen? Und wenn nicht, wer könnte zum Erben werden?
Welche Firma ist mit solchen Geräten bereits extrem erfolgreich, hat ein hervorragendes Markenimage und in der Vergangenheit gezeigt, dass sie ein Gespür für Benutzerfreundlichkeit und Design haben (beides Dinge, die in diesem Markt wichtiger sind als im PC-Markt)?
Darf ich also meine Frage aus der Überschrift wiederholen: gewinnt Apple doch noch den PC-Krieg?
Wer sich die folgenden Fragen schon einmal gestellt hat oder es interessant finden könnte, sie sich zu stellen, der könnte sich für das Buch „The 4-Hour Workweek“ von Timothy Ferriss interessieren:
Siehe auch [Best-Practice], [Job&Joy], [Schweizweit]
Viele Menschen geben gerne gute Ratschläge. Zum Beispiel wie man Blogs schreibt.
Aber lernt man nicht das am besten, was man am eigenen Leib erfahren hat? Lassen sich die Erfahrungen anderer wirklich auf den eigenen Kontext übertragen? Wie soll ich das herausfinden? Und ist es nicht ärgerlicher, die Fehler anderer nachzumachen als die eigenen Fehler?
Und wer war das nochmal, der gesagt hat, dass Geschenke und Ratschläge vor allem dem Vergnügen bereiten, der sie gibt?
[Foto: gwENvision]
Gibt es wichtigeres im Leben als gute Freunde und gute Bücher?
Wie kommt man an gute Freunde und gute Bücher?
Methode 1 (Real Life):
1. Lerne Leute kennen
2. Lass dir von deinen Freunden Bücher empfehlen
Method 2 (Web 2.0):
1. Lese Bücher
2. Mache die Leute zu deinen Freunden, die die gleichen Bücher lesen
Frage: welche Methode liefert mir a) bessere Freunde und b) bessere Bücher?
Verteidigungsminister Jung will entführte Flugzeuge gezielt abschiessen lassen, „um den Bürger zu schützen“.
Herr Verteidigungsminister, welchen Bürger möchten Sie schützen?
Was ist mit denen im Flugzeug?
In welchem Fall wollen Sie den Befehl zum Abschuss geben – grundsätzlich bei jeder Flugzeugentführung oder nur bei solchen mit terroristischem Hintergrund?
Woran erkennen Sie Flugzeugentführungen mit terroristischem Hintergrund?
Was ist mit Flugzeugen, die entführt wurden, um Gesinnungsgenossen freizupressen? Werden die auch abgeschossen? Oder sucht man vorher das Gespräch?
Werden Sie den Abschuss-Befehl selbst geben oder haben Sie dafür einen Experten?
Wie wollen Sie ausschliessen, dass bei einem Abschuss mehr Menschen ums Leben kommen als ohne Abschuss?
Gibt es Erfahrungswerte, um den optimalen Zeitpunkt und die optimale Position für einen Abschuss zu bestimmen? Verfügen Sie über Simulationsprogramme?
Werden Sie vorher eine Kosten-/Nutzenanalyse erstellen, die die Zahl der Toten im Fall eines Abschusses gegen den Erwartungswert der potentiellen Toten bei einem Nicht-Abschuss miteinander vergleicht? Wie lange dauert es, eine solche zu erstellen, die alle entscheidenden Parameter mit einbezieht?
Würden Sie das Flugzeug auch abschiessen lassen, wenn Herr Ackermann, ein Staatssekretär und Franz Beckenbauer an Bord wären?
Sie möchten Anschläge wie die des 11.September verhindern. Was hätten Sie also anders gemacht als die Amerikaner? Woran hätten Sie erkannt, dass das erste Flugzeug in die Twin Towers fliegen wird?
Hätte es am 11. September weniger Tote gegeben, wenn das Flugzeug über New York abgeschossen worden wäre? Wissen Sie, wo das brennende Flugzeug dann hingefallen wäre?
Haben Sie auch über andere Möglichkeiten nachgedacht, den Bürger zu schützen? Könnte man nicht über einen Fernzugriff die Kontrolle über ein Flugzeug erlangen?
Kardinal Meisner hat Kultur als „entartet“ bezeichnet, die „von der Gottesverehrung abgekoppelt wird“.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich das Wort „entartet“ noch nie benutzt habe und kenne auch persönlich niemanden, der es im Munde führt. Das Wort wird zwar auch als Fachbegriff in der Physik und Mathematik gebraucht, ist aber kein Teil des aktiven Wortschatzes. Im Kontext von Kunst und Kultur wurde es von den Nazis geprägt für Kunst, die sich nicht in die Vorstellungen ihrer Ideologie einfügte, und meines Wissens weder vorher noch nachher (ausser von Neo-Nazis) benutzt.
Wie also gerät dieses so seltsame und auffällige Wort jetzt in eine Rede eines Kardinals im Kölner Dom?
Wurde es in Meisners Familie oder Freundeskreis häufig benutzt, so dass es ihm gar nicht auffiel, es ihm sozusagen herausrutschte? Und was sagte uns das über seine Familie oder seinen Freundeskreis?
Sucht Meisner zu provozieren? Und wenn ja, wen und warum?
Wäre die öffentliche Reaktion ähnlich gewesen, wenn er statt „entartet“ „mies“ oder „nutzlos“ oder „hässlich“ gewählt hätte?
Warum stolpern immer und immer wieder bekannte Persönlichkeiten – von Jenninger über Walser bis Eva Herman – über Vergleiche und Assoziationen mit dem Nazi-Reich? Was macht die Faszination eines Nazi-Vergleichs aus? Will man die Öffentlichkeit immer mal wieder testen? Oder ist das so eine Art Mutprobe? Oder das Bedürfnis ein Tabu zu brechen? Oder eine subtile Form des Schreiens?
Und: sind sie dann überrascht, wenn sie den Arsch versohlt bekommen?
Ist es nicht denkbar, dass Rechtsanwalt von Gravenreuth in den letzten fünfundzwanzig Jahren seiner Tätigkeit lediglich auf die Missstände im Bereich Urheber- und Markenrecht aufmerksam machen wollte, dass er mit spektakulären Aktionen die Absurdität der Gesetzeslage entlarven wollte, dass er die Öffentlichkeit aufrütteln wollte, und schliesslich gestern – unter ehrenvollem Einsatz seines persönlichen Rufes- sein Lebenswerk einen vorläufigen Gipfelpunkt erreicht hat?
Sind Märkte rational? Sind ihre Entscheidungen also vernünftig und nachvollziehbar?
Da Märkte ja nichts anderes als Menschen mit Bedürfnissen sind: handeln einzelne Marktteilnehmer rational?
Oder anders gefragt: verfolgen einzelne Marktteilnehmer mit ihrem Handeln einen Zweck, den sie begründen können und den andere nachvollziehen können? Und wieviele braucht es davon für einen rationalen Markt?
Kann die Summe von irrationalen Einzelentscheidungen ein rationales Resultat hervorbringen?
Was sind die Grundvoraussetzungen, damit ein Markt überhaupt rational sein kann?
Was sind die Vorteile von rationalen Märkten? Gibt es auch Nachteile?
Gibt es Möglichkeiten, Märkte zu „rationalisieren“, Massnahmen, um sie rationaler zu machen?
Fragen, die mir beim Herumspielen mit Facebook in den Sinn kamen:
Für Marié Digby wurde der Traum vieler Amateur-Musiker wahr: ein paar Videos bei YouTube posten, bekannt werden und einen Plattenvertrag bekommen. Jetzt stellte sich heraus, dass die Geschichte nicht ganz wahr ist, jedenfalls nicht die Reihenfolge.
Meine Fragen an Marié Digby:
Es gibt einen Firefox-Plugin, der es erlaubt, eingeblendete Werbung auf Web-Seiten zu unterdrücken. Er wird wohl kaum benutzt, oder zumindest nur von paranoiden Geeks, jedenfalls nicht von der breiten Masse. Nehmen wir mal an, alle würden ihn benutzen, z.B. aufgrund chronischer Werbe-Allergie.
Würde das Internet sich in ein Netz bezahlter Dienste verwandeln? Oder erheblich an Dynamik verlieren?
Was würden Web-Startups in ihre Business-Pläne schreiben?
Würde die Innovationsfreude erlöschen oder – im Gegenteil – neue, stabilere, pfiffigere Geschäftsmodelle entwickelt werden, die Innovation neu befeuern?
Was würde aus Google, die 99% ihres Geschäfts mit Werbung verdienen?
Was wird aus journalistischen Angeboten und aus Blogs? Würde Werbung unausrottbar in die Texte hineinwachsen? Oder wären solche Angebote gar nicht mehr interessant für Werbung?
Würde die Werbe-Industrie neue Arten von Werbung erfinden?
Wie würde ein Unternehmen seine Produkte über das Internet bekanntmachen, wenn es keine Werbefläche mehr gibt? Gar nicht? Über Schleichwerbung? Über virales Marketing?
Hätten wir dann am Ende mehr Qualität und mehr Vielfalt oder weniger?